© 2006- 2011 Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen-Anhalt e.V.

Mit 6.400 Besuchern und damit einer Steigerung um 7% im Vergleich zum Vorjahr schloss die Berufsorientierungsmesse „Kick-Start“ im Rahmen der Ausbildungsmesse „Perspektiven“ auf dem Messegelände in Magdeburg ihre Tore. Obwohl die Messe „Kick-Start“ vor allem naturwissenschaftliche und technische Berufe aus dem industriellen Sektor vorstellte, fühlte sich der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen- Anhalt  in der eigens dafür hergerichteten Messehalle wohl. Das lag sicherlich auch an der erstmals veranstalteten Schülerralley, an der sich alle Schüler und Besucher beteiligten konnten. Dazu hatte die Mehrheit der Aussteller kleine Aufgaben an ihrem Stand vorbereitet, die von den Teilnehmern gelöst werden mussten. Meist ging es um typische Stoffe und Materialien, mit denen der jeweilige Betrieb arbeitet, oder es musste  handwerkliches Geschick  bei kniffligen Aufgaben rund um die Ausbildungsberufe bewiesen werden. Am Stand  des Verbandes aus Sachsen- Anhalt ging es um die Lösung von 10 kleinen Aufgaben, bei denen Materialien, Blätter und Früchte, aber auch typische Arbeitsgeräte des Landschaftsgärtners bestimmt werden mussten. Auch eine kurze Aufgabe aus dem Bereich der Mathematik durfte nicht fehlen. Hatten  die Schüler und Besucher die Aufgaben an allen Stationen gelöst, konnten sie sich dafür bei der Messeleitung von den Firmen bereitgestellte Preise abholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stand des Landesverbandes Sachsen-Anhalts stellte mit der Präsentation des Berufsbildes „Landschaftsgärtner“ eine Besonderheit während der „Kick-Start“ dar, präsentierte die große Mehrheit doch industrielle Berufe. Aber gerade dieses Alleinstellungsmerkmal und der leuchtend grüne Stand in frischem Outfit kamen bei den Besuchern gut an. Viele klagten über die wenigen Aussteller mit wirklich handwerklichen Berufsbildern und landeten daraufhin bei den Landschaftsgärtnern. Erstaunt über das breite Arbeitsspektrum des Landschaftsgärtners und die vielfältige Ausbildung kam man schnell ins Gespräch. Mit der tatkräftigen Hilfe der Auszubildenden Christian Feißel von der Firma Stefan Neumann aus Haldensleben und Richard Horenburg von der Firma Eckstein & Sommer aus Oschersleben OT Kleinalsleben konnte so umfassend über den schönen Beruf des Landschaftsgärtners aufgeklärt werden. Vielen Dank an diese Firmen für die Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die positiven Stimmen von Besuchern und Austellern zeigten, dass eine einfache Präsentation mit Bildern und Plakaten auf solchen Messen nicht mehr ausreichend ist, um das Interesse der Schüler und Besucher zu wecken. Gerade praktische Vorführungen und Aktionen zum Mitmachen locken und wecken das Interesse der Schulabgänger. Auch der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen- Anhalt e. V. zog eine positive Bilanz der 2 Messetage in Magdeburg. Die gestiegenen Besucherzahlen beweisen, gerade das Messekonzept ist für den Erfolg einer Präsentation entscheidend.

Lars Heidenreich

Referent für Nachwuchswerbung

 

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Berufsorientierungsmesse „Kick-Start“ in Magdeburg überzeugte mit neuem Konzept nicht nur die Besucher

 

Auszubildender Christian Feißel von der Firma Stefan Neumann aus Haldensleben unterstützt bei der Lösung der Aufgaben der Schülerralley

Richard Horenburg von der Firma Eckstein & Sommer berät zum Thema „Landschaftsgärtner“

Der Stand der Landschaftsgärtner in neuem Outfit

Christian Feißel informiert Schüler über das Berufsbild des Landschaftsgärtners

Bundeswettbewerb der Landschaftsgärtner –

Teilnehmer aus Sachsen- Anhalt schlugen sich tapfer auf der BUGA in Koblenz

 

Anlässlich der diesjährigen Bundesgartenschau in Koblenz wurde vom 09. – 10. September 2011 der Bundeswettbewerb der besten Auszubildenden der Landschaftsgärtner ausgetragen. 10 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet waren angetreten, um die besten zu ermitteln. Die einzelnen  Mannschaften  bestehen aus den Siegerteams der Landeswettbewerbe. In Sachsen- Anhalt wurde dieser  im Mai in Aschersleben ausgetragen. Für unser Bundesland  starteten Christoph Werner und Robert Framke von der Alpina AG Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NL Halle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter ständiger Beobachtung der durch das schöne Wetter heran geströmten Besucher, musste an 2 Tagen ein anspruchsvolles landschaftsgärtnerisches Gesamtwerk auf ca. 16 m² erstellt werden. Wie traditionell bewährt, wurden dafür einheimische Baumaterialien wie Basalt aus der Eifel verwendet. Mit diesem Naturstein war eine Trockenmauer zu errichten und Natursteinpflaster aus Segmentbögen zu verlegen. Vorher durfte aber das in der Mitte befindliche Wasserspiel nicht vergessen werden, welches mit strahlend blauen Glasnuggets abgedeckt wurde. Über zwei Treppenstufen sollte dann eine Holzterrasse erreichbar sein, die aus heimischem Douglasienholz zu fertigen war. Anschließend erfolgte eine fachgerechte Pflanzung nach Pflanzplan mit qualitativ hochwertigen Gehölzen und Stauden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für unsere Branche kann diese Veranstaltung als voller Erfolg gewertet werden. An diesen Tagen konnte die Bundesgartenschau nochmals ein Besucheransturm erleben. Durch die günstige Lage der Wettbewerbsfläche an der Seilbahn wurden so viele Besucher auf den Berufswettbewerb. Die Organisation der Veranstaltung war durchweg lobenswert. Kompliment an den Landesverband Rheinland-Pfalz/ Saarland als Gastgeber.

 

Für das Team aus Sachsen- Anhalt reichte es leider nicht für einen Platz auf dem Treppchen. Christoph Werner und Robert Framke können trotzdem stolz auf ihre Leistung sein, denn es wurde ein Bauwerk abgeliefert, das höchsten Ansprüchen im Garten- und Landschaftsbau gerecht wurde und mit der harten Konkurrenz voll mithalten konnte.

 

Alle Teams hatten die selben Voraussetzungen

Christoph Werner beim Verlegen von Basalt-Kleinpflaster

Das landschaftsgärtnerische Gesamtwerk des Teams aus Sachsen- Anhalt

Robert Framke und Christoph Werner von der Alpina AG NL Halle

Präsident August Forster übergab die Wettbewerbsurkunden